Vater Hermann Ritter übernimmt die Tabakfabrik Martin Brinkmann in Burgdamm bei Bremen.
1905
Am 7. April wird Wolfgang Ritter in Bremen geboren. Die Eltern Hermann und Wanda Ritter wohnen am Osterdeich.
1921
Nach Besuch der Oberrealschule bis zur Mittleren Reife als Volontär zur Rohtabak-Importfirma Hoffmann & Leisewitz, anschliessend Lehre bei Brinkmann.
1924
Erste Reise in die USA, besucht Tabakfarmen in den Südstaaten, beginnt mit Direkteinkauf.
1929
Brinkmann ist Europas größte Tabakfabrik und wird Aktiengesellschaft.
1931
Brinkmann beginnt mit der Zigaretten-Produktion.
1937
Die Verwaltung zieht von Bremen nach Berlin.
1943
Wegen der Bombenangriffe wird die Verwaltung nach Ostbayern, dann an den Bodensee verlegt.
1946
Heirat mit Elisabeth Fischl, zwei Söhne, die beide dem Unternehmen fern bleiben.
1949
Neubeginn in Bremen, Brinkmann ist wieder eine GmbH. Im November stirbt Vater Hermann.
1954
Eine Neuheit: Der beliebte Bergsteiger und Schauspieler Luis Trenker wirbt für Brinkmanns Pfeifentabak „Golden Mixture”.
1960
Mit der Peer Export gelingt Brinkmann ein sensationeller Erfolg in Europa.
1962
Die meistgerauchte nikotinarme Zigarette der Welt ist die Lord Extra von Brinkmann.
1963
Ab 1. Juli ist Brinkmann wieder Aktiengesellschaft. Die Firma ist erfolgreicher denn je und feiert 150-jähriges Bestehen. Wolfgang Ritter beauftragt Oskar Kokoschka, den Bremer Markt zu malen.
1966
Der weltweit tätige Rupert-Konzern übernimmt eine Minderheitsbeteiligung an der Martin Brinkmann AG.
1967
Wolfgang Ritter vereint Brinkmann mit dem Rupert-Konzern zum bestmöglichen Zeitpunkt.
1968
Wolfgang Ritter beendet sein aktives Berufsleben, großer Abschied im Parkhotel.
1970
Unter dem Titel „Die bessere Idee” publiziert Ritter seine Erfahrungen als Unternehmer. Die Wolfgang-Ritter-Stiftung wird gegründet.
1972
Der Rupert-Konzern übernimmt indirekt das restliche Aktienkapital der Martin Brinkmann AG.
1993
Am 25. März stirbt Wolfgang Ritter an seinem letzten Wohnsitz in der Schweiz.